Die Premiere des neuen A-Team Films ist zwar schon lange vorbei, dennoch wollte ich über das genutzte Werbeformat, Street-Branding, schreiben. In Düsseldorf konnte die Aktion unter anderem auf der Kö betrachtet werden.
Street-Branding, aus dem Bereich des Guerilla-Marketings, dürfte meinetwegen deutlich öfter verwendet werden, weil ich das eine spannende Werbeform finde, die mir im Alltag an den unmöglichsten Stellen begegnet und mich dort immer wieder aufs Neue überrascht. Der seltene Einsatz kann natürlich den besorgten Stadtvätern geschuldet sein, die in dieser Werbeform, aufgrund der Ähnlichkeit mit Graffities, eine Verunstaltung ihrer Stadt sehen. Weitere Gründe sehe ich auch in der geringen Reichweite und der recht ungenauen Messbarkeit.
In Moskau soll nach Angaben der W&V dieses Werbeformat sehr beliebt sein und häufig genutzt werden. Bei einer übermäßigen Nutzung wird es sich jedoch so verhalten, wie bei jeder anderen Werbeform. Die Menschen stumpfen ab und nehmen die Werbebotschaften entweder nur noch unterbewusst oder gar nicht mehr wahr. W&V
Das Street-Branding für den neuen Film „The A-Team“ fand ich aber sehr aufmerksamkeitsstark und ansprechend. Es bezieht den Betrachter mit in die Ereignisse des A-Teams ein, indem über den Köpfen des A-Teams die Frage steht: „Probleme? Rufen Sie das A-Team!“.
Jeder der schon einmal die Serie zum A-Team gesehen hat, kann sich dann sehr lebhaft vorstellen, wie das A-Team die Probleme mit viel Krach und Getöse beseitigt. Wenn es möglich wäre, würde ich sie auch häufiger rufen.

